Isabella Bustamante Garcia im Finale
Ein Wir kreieren
Wenn wir an Österreich denken, denken wir an Wiener Schnitzel, an eine rot-weiß-rote Flagge und an Dialekte, die nicht immer leicht zu verstehen sind. All diese Dinge kennt Isabella. All diese Dinge sind für sie auch ein Stück Heimat. Aber gleichzeitig brennt in ihr das spanische Temperament, das sie zu einer sehr extrovertierten Person macht, die sich auch traut, auf große Bühnen ihre Meinung zu sagen.
Im Finale des mehrsprachigen Redewettbewerbs „Sag’s Multi“ in Wien beschäftige sich Isabella mit dem Thema „Das Wir von morgen, beginnt heute“ und erinnert uns alle daran, was es bedeutet, eine Gesellschaft, eine Gemeinschaft zu sein.
„Mein Wir endet nicht bei einem Reisepass, einer Flagge oder einem perfekten Akzent. Es schließt jene ein, die Namen haben, welche schwer auszusprechen sind, die zwischen Welten stehen – und auch jene, die nur einen einzigen Ort kennen, aber bereit sind, zuzuhören, bevor sie urteilen“, meint Isabella in ihrer Rede. Sie zeigt damit, wie wichtig es ist, aufeinander einzugehen und einander zuzuhören. Auch die Jury konnte sie berühren und belegte mit ihrer Rede den 2. Platz.
Ein herzlicher Dank geht an Karin Buttenhauser vom ORF Salzburg für die Fotos und die Unterstützung beim Finale vor Ort.
Text: BORG Mittersill
Bilder: Karin Buttenhauser (ORF)