„Die Würde des Menschen ist unantastbar“.
Das ist natürlich falsch, denn die Würde wird dauernd angetastet. – schreibt Ferdinand von Schirach in seinem Essayband Die Würde ist antastbar. Um ein klares Zeichen gegen diese Antastbarkeit zu setzen, haben sich die Religions- und Ethikgruppen der 5. und 6. Klasse dieses Jahr gemeinsam am Briefmarathon von Amnesty International beteiligt.
Im Mittelpunkt der Aktion stand das Schreiben. Briefe sind mehr als nur Worte auf Papier. Sie geben Betroffenen Hoffnung und zeigen Verantwortlichen weltweit, dass Unrecht nicht unbeachtet bleibt. Millionen von Briefen aus aller Welt können Druck ausüben und dazu beitragen, dass Menschen freigelassen, geschützt oder fair behandelt werden, weil Schreiben hilft - und Leben verändern kann.
Bild und Text: BORG Mittersill